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                                                Der grösste Surfclub im Berner Oberland

 
 

Surf- und Bikewoche in Domaso vom 19. bis 26. Mai 2017

Seit dem allerersten Surftripp nach Barcarès im Jahr 1999 fehlten wir heuer erst zum zweiten mal in unserem Traditions-Spot. Mäse zog eine USA-Reise vor, Bruno, Caro und Werni waren am Häuslebauen, Toblers sind dem Bonaire Virus verfallen und so beschlossen Urs und ich, ein Versuch am Comersee zu wagen. Die Rechnung ging voll und ganz auf. Wir hatten vom 1. Reisetag abgesehen eine 100% ige Windausbeute. Am Samstag und Montag war Kampf gegen den ruppigen Nordföhn, den VENTO angesagt und die restlichen Tage genossen wir den Thermik-Südwind BREVA. Nur am Sonntag mussten wir die grossen 8,5er Segel auspacken. Die  restliche Zeit passte das 7,5er oder auch mal das 6,2er. Das heisst wir genossen Windstärken zwischen 3-6 BF was richtig cool war. 
Da der Breva in der Regel erst so ab 14 Uhr stabil bläst, stellte sich unser Tagesablauf wie folgt ein: Ohne Wecker ausschlafen, richtig schön z'mörgele, ein mehr oder weniger anstrengendes Biketourli, Erholung am Pool und dann ab auf's Brett. Dazwischen und danach ein kühler Drink im Strandbeizli und nach einer erfrischenden Dusche gab's das verdiente Nachtessen in immer wechselnden schönen Beizli. Das von Turi empfohlene Hotel Europa mit seinen Surfzimmern stellte sich als Volltreffer heraus. Diese tolle Woche verflog leider viel zu schnell und so traten wir nach einem würdigen Abschlusstag am Freitag Abend um 19Uhr 30 die Heimreise an. Wie schon auf der Hinreise war auch die Heimfahrt absolut problemlos, was eine Reisezeit von weniger als 4 Stunden bedeutet. Es ist sehr gut möglich, dass wir nicht das letzte mal die Surfsaison am Comersee eröffnet haben....

Pesche und Urs im Mai 2017


Das gab's schon lange nicht mehr! 25. und 27. Juli 2015

Am letzen Samstag trafen sich ganze 8 SCGF Mitglieder am Murtensee, einfach so, weil guter Wind angesagt war. Werni, Bruno, Jüre, Stefu, Michèle und Marcel, Ürsel u Pesche kamen alle auf Ihre Rechnung. Es waren Segel zwischen 5-6 m² angesagt. Der frische Westwind war recht ruppig und drehend von SW auf W drehend, aber es hat wieder mal so richtig gfägt! 

Am Montag waren Stefu und Jüre nochmals dort und hatten wieder Hammer Bedingungen. Was Urs und ich am Thunersee erlebten gehört schon eher zu den Raritäten. Bei 26 Grad blies ein kräftiger W-NW-Wind zwischen 20-30 Knoten (auf der Mohle gemessen) und zwar von Mittag bis gegen Abend in unvermin-derter Stärke. Das hat Ürsels Mastfuss so sehr zugesetzt, dass dieser den Geist aufgab und Urs das Ufer schwimmend erreichen musste.

Auch wenn das kein Clubanlass war, so werden diese Surftage doch als denkwürdig in die Clubanalen eingehen. Mangels Fotografen kann das leider nur ansatzweise bebildert werden.

(Verfasst von: Pesche)

Soma Bay vom 07. bis 17. Sept. 2015

Zum Sommer Ende noch eine Woche in der Wärme Surfen. Das war das Ziel von Werni und Pesche, welches am Roten Meer, in der Surfstation von Peter Müller in der Soma-Bay umgesetzt werden konnte. 

Zu den 2 Protagonisten gesellten sich noch Patric und Anja. Patric frönte seinem Hobby und machte täglich 2 Tauchgänge. Anja genoss die Sonne, den Strand, die riesige Hotelanlage und liess sich im örtlichen Health-Club bei Massagen und andern Annehmlichkeiten verwöhnen. 

Soma-Bay ist bekannt als Flachwasser Revier mit konstantem Wind und grossem Stehbereich. Dort buchten wir bei Surf&Action eine Woche „Learnival 45plus“. Unter kundiger Leitung von VDWS Surflehren wurde fleissig an der Fahrtechnik und den Manövern gefeilt. Die ersten 2 Tage waren wohl zum Einfahren gedacht.... mussten wir doch mit 8,2 m² der uns so wohlbekannten Segelgrösse Vorlieb nehmen. Die folgenden Tage boten dann viel Abwechslung, sowohl vom Kursprogramm wie auch von den Windstärken her. Die Fanatic- Pryde Palette in der Station war nicht gerade Spitzenklasse aber doch guter Durchschnitt. Mit unserem super Surflehrer Martin Klintz aus Berlin ist es Werni gelungen sein Repertoire um die perfekte Duke-Jibe zu erweitern und meine Powerhalsen dürfen mit dem Prädikat durchgeglitten ergänzt werden. 

Fazit: Wir waren täglich ca. 3 Stunden im Lycra und barfuss auf dem Wasser, haben verletzungsfrei einiges dazugelernt und den Sommer 2015 mit ägyptischen 40°C Tagen rechtzeitig, noch vor dem Absurfen abgeschlossen. 

 Pesche & Werni, im Sept. 2015

Barcarès vom 09. bis 23. Mai 2015

Wiederum entschlossen sich 13 SCGF Mitglieder am nicht offiziellen, aber einzigen SCGF Surfanlass am Étang de Leucate teilzunehmen. Zugegen waren unter anderen der ex,ex-Presi, der ex-Presi und der aktuelle Presi, sowie fast alle Vorstandsmitglieder. Das Wetter war sehr gut und der Wind extrem. Das heisst, ein paar mal zu wenig, selten richtig und oft zu viel, bis unfahrbar. Von den anwesenden Cracks konnten in alphabetischer Reihenfolge folgende Surf-Basteleien beobachtet werden: 

Bruno bastelte recht erfolgreich am Frontloop herum und war unser Crack schlechthin. Er hat sich also vom Fontäne Brünel zum SCGF Aushängeschild entwickelt. Dass er mit seinen unerschrockenen Versuchen am Schluss noch der Caro ihr schönes 3,6er Blow schredderte sei ihm verziehen!

Caro hatte sich die Powerhalse auf die Bastelliste geschrieben. Die garstigen Windböen boten aber leider nicht die ideale Plattform für diese Vorhaben. Im Windloch ging’s nicht, in der Böe auch nicht und wenn mal alles stimmte, war der „Surflehrer“ nicht vor Ort! 

Dänel hat im Surfen schon alles geübt und sich mit Starkwind gut angefreundet. Deshalb steht auf seiner Bastelliste das Kite-Surfen. Leider war er nicht zu überreden, uns an seinen Ergebnisse teilhaben zu lassen. Gedrillt vom Bundesamt war er überkorrekt und fuhr dazu zum entfernten, aber offiziellen Kitespot. So bleiben uns die 3 Fotos, die er uns kürzlich von den Kapverden geschickt hat. 

Fredy verweigerte sich aus „erholungstechnischen“ Gründen bis am Mittwoch hartnäckig dem Surfbrett und kam anschliessend, wegen dem Starkwind nur noch zu wenig Wasserkontakt. Sein Augenmerk verlagerte sich deshalb mehr in die Küche, wo er der „Basler Fraktion“ kulinarische Highlights auf den Teller bastelte.

Karli hat seine Surfer Schallgrenze auf max. 4 BF gesetzt und musste sich deshalb mit den Tücken des ablandigen, böigen und stark drehenden Marins auseinandersetzen. Die gleichzeitige Umstellung auf das schwertlose Brett war Schuld daran, dass er das Höhelaufen etwas gar wörtlich nehmen musste. 

Mäse als „alter Fuchs“ ist schon mit allen Wassern gewaschen. deshalb steht auf seinem Bastelkalender etwas ganz Neues: Er übte sich als „ Onboard Kameramann“ mit Barbaras neuer GoPro. Die ganze Konzentration galt dabei dem Einfangen von Bildern in der richtigen Perspektive. Wenn Surfcracks neue Manöver kreieren, dürfen sie diesen auch eigene Namen geben. Das gilt auch in der Filmszene. So hat Mäse beim Speedhalsen-Abgang die „Miele-Perspektive“ erfunden und zur Perfektion getunt. 

Marcel hat den Windbereich seines Frühgleitsegels ausgelotet. Dabei haben ihm die speziellen Windverhältnisse mit den stark schwankenden Winden sowohl die untere, wie auch die obere Grenze erleben lassen. Die dabei entstandene Rückenverspannung liess den Sitztrapez-Fetischisten im Chinook „Bastelladen“ ein brandneues Hüfttrapez anpassen. Leider haben die Hammertage am Schluss unserer Ferien erste Fahrtests noch verhindert. Somit hat er also quasi Hausaufgaben auf den Heimweg mitgenommen. 

Auf Michèle’s Bastelkalender stand der längst überfälligen Wasserstart! Dazu hat sie unendlich viel gut gemeinte Tips und Ratschläge erhalten. Der Wille war sichtbar aber eben.... erst zu wenig Wind, dann war es saukalt, anschliessend wieder sehr böig und wenn’s dann mal gut gewesen wäre.... war der Übungsplatz direkt vor den Augen der im Windschatten liegenden Meute, was doch sehr verständlich macht, das diese Bastelei auch als Hausaufgabe mit nach Hause genommen wurde! 

Pesche wurde von seiner neu erstandenen Suunto GPS Uhr zu unglaublichen Ruhepausen gezwungen, so dass ihm nichts anderes übrig bleibt als hier an diesem Bericht rumzubasteln.

Theo ist der typische „Surfeinschleicher“. Erst wollte er gar nie unbedingt surfen. Da er aber zufällig ein gutes Occasionsangebot bekam, hat er es dann doch gewagt. Dann kam hier noch ein Mast, da ein Trapez und dort ein Segel dazu und es baute sich allmählich ein beachtliches Materiallager auf..... und jetzt im 2015 kamen 2 brandneue GUN Segel dazu. Somit stellte sich Theo folgende Bastelaufgabe: Wie kombiniere ich neue Segel mit den vorhandenen Masten? und siehe da: Theo nutzte alle für ihn geeigneten Windsituationen sehr gut aus und kann ein positives Fazit, und ein weiters 4er Segel mit neuem occ. Carbonmast mit nach Hause nehmen. 

Turi der Mann für’s Neue. Als gut behütetes Geheimnis packte er diesmal ein aufblasbares SUP aus dem Anhänger. Da Hackwinde und Hammerböen weder zum SUPen noch zum Surfen zu Turi's Lieblingsbedingungen zählen, blieb wenig Spielraum, die geplante Surftime zu erreichen. Immerhin ist es ihm gelungen, sein Ziel um ziemlich genau eine Minute zu übertreffen.

Urs und Basteln sind zwei Dinge, die zusammen gehören. Eine unerbittliche Superböe hat Urs schon im Wasser stehend, so heftig überrascht, dass er mit voller Wucht auf den Gabelbaum knallte und sich dabei eine hässliche Platzwunde am Kiefer zugezogen hat. Es gab kein Pardon, er musste nach Perpignan ins Spital gefahren werden. Eine wie zu vernehmen war, hübsche Ärztin hat den „Schranz“ mit ein paar fachmännischen Stichen schön zugenäht... Szenenwechsel: Urs kauft sich (zum Trost?) ein paar neue Surfschuhe und vergleicht diese zu Hause nochmals mit den Alten.... und jetzt erwacht der Bastler Urs: Wenn schon die Kieferwunde extern genäht werden musste, so näht Urs halt den abgerissenen Klettverschluss eigenhändig wieder an seine ausgemusterten Schuhe, was diese nochmals brauchbar macht!

Werni der Unermüdliche konnte sich mit unserem  Frühstückstiming nicht anfreunden und liess seinen JP schon vor em z’Morge über den Étang gleiten. Ein Grund dafür war auch seine Bastelaufgabe. Er hat mit GPS Uhr ausgerüstet das Ziel verfolgt, die Speedmarke von 50 km/h zu überbieten. Es zeigte sich später, dass ein gutes Frühstück doch sehr wertvoll ist. Gut genährt und mit der nötigen Energie versorgt, hat Werni diese imaginäre Topspeedmarke tatsächlich überboten... Châpeau! 

Zu erwähnen bleibt, dass wir dieses Jahr anstelle des legendären Fondues am Feuer ein Raclette machten. Wie schon immer beim Fondue, hatten wir auch hier eine glückliche Hand in der Wetterwahl. Der gewählte Montag war warm und wenig windig. Unser Gast Ferdy war leider ohne seine Frau Vroni angereist. Als kleiner Trost brachte er liebe Grüsse und eine exquisite Flasche gebranntes Wasser aus seiner Heimat mit. Fazit: Die SCGF Barca Ferien waren auch 2015 wieder sehr abwechslungsreich, super kameradschaftlich und werden allen Beteiligten sicher in bester Erinnerung bleiben.                 

Euer Webmaster: Pesche, im Mai 2015

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